betapharm bei Prinz Charles

12.06.2002 | Augsburg
betapharm, Bunter Kreis und beta Institut werden Prinz Charles in der Britischen Botschaft vorgestellt

Prinz Charles trifft man nicht alle Tage. Horst Erhardt und Peter Walter erlebten den Prince of Wales am 12. Juni bei einem Seminar in der britischen Botschaft in Berlin aus nächster Nähe. Peter Walter ist Geschäftsführer der betapharm Arzneimittel GmbH, Horst Erhardt Geschäftsführer des gemeinnützigen beta Instituts für sozialmedizinische Forschung und Entwicklung und des Vereins für Familiennachsorge Bunter Kreis e.V. Ihr Anknüpfungspunkt zu Seiner Königlichen Hoheit: Das soziale Engagement von Firmen in der Gesellschaft, "Corporate Citizenship" genannt.

Prinz Charles ist Präsident der Gesellschaft "Business in Community", übersetzt: Unternehmen in der Gesellschaft. Ebenso lautete auch der Titel des Seminars. Dem britischen Netzwerk gehören 700 Unternehmen an, darunter viele bedeutende Aktiengesellschaften. In der Begrüßungsansprache zum Seminar schilderte der für sein kompetentes Engagement bekannte Prinz die Idee des sozialen Engagements von Unternehmen in der Gesellschaft.

Der Blick nach Großbritannien zeigt, dass dort das Engagement von Firmen für das Gemeinwohl nicht nur als philanthropisches Hobby, sondern als unverzichtbarer Bestandteil der Unternehmensstrategie gilt. "Erfahrungen aus England, Perspektiven für Deutschland" lautete denn auch der Untertitel des Seminars, das sich an Vorstände und Führungskräfte großer und mittelständischer Unternehmen richtete.

Der fachliche Teil der Veranstaltung war zweigeteilt. Zunächst referierten Fachleuten aus England und Deutschland zu Corporate Citizenship. Es folgte eine Podiumsdiskussion, bei der Horst Erhardt und Peter Walter die funktionierende Partnerschaft zwischen einem Wirtschaftsunternehmen und zwei gemeinnützigen Einrichtungen aus dem sozialen Bereich vorstellten: Der Bunte Kreis betreut in Schwaben seit zehn Jahren schwerst- und chronisch kranke Kinder und ihre Familien bei allen Problemen, die im Umfeld der Krankheit entstehen. Das beta Institut dürfte die sozial kompetenteste Einrichtung im deutschen Gesundheitswesen sein, es betreibt Forschung, Entwicklung, einen umfassenden Informationsdienst und bietet Fort- und Weiterbildung. Auf dem Podium diskutierten zudem je zwei Manager von IBM und Deutscher Bank, welche die Idee Corporate Citizenship von ihren britischen Firmensektionen übernommen haben.

Dass mit der betapharm ein Mittelständler mit gut 300 Mitarbeitern neben zwei Weltfirmen saß, liegt daran, dass die Partnerschaft zwischen betapharm, Buntem Kreis und beta Institut deutschlandweit als vorbildlich gilt und in ihrer Konsequenz wohl einmalig ist. Den Einstieg in die Partnerschaft bildete 1998 die Förderung des Bunten Kreises. betapharm stellt seit Unternehmensgründung den Menschen in den Mittelpunkt des Interesses und fand diese Philosophie beim Bunten Kreis wieder. Das Unternehmen war beeindruckt vom Engagement und der Professionalität der Sozialeinrichtung und beschloss, das Augsburger Nachsorgemodell in ganz Deutschland zu verbreiten. Zu diesem Zweck wurde die betapharm Nachsorgestiftung errichtet - doch das war erst der Einstieg.

Der Anspruch ist kein Geringerer als der, die soziale Lücke im deutschen Gesundheitswesen zu schließen, das Augenmerk wieder mehr auf den Patienten zu richten, ihm mehr zu bieten als Medizin und Medikamente und dabei durch professionelles Case-Management sogar die Kosten zu optimieren. Um dies zu erreichen, muss das Modell des Bunten Kreises wissenschaftlich fundiert sein, müssen neue Projekte entwickelt und eingeführt werden, Case-Manager ausgebildet und die notwendigen sozial relevanten Informationen für alle Fachkräfte zur Verfügung stehen. Dafür wurde 1999 das unabhängige und gemeinnützige beta Institut gegründet. Die betapharm sichert nicht nur dessen Basisfinanzierung, sondern engagiert sich zudem bei den Augsburger Nachsorgesymposien und weiteren Einzelprojekten im Umfeld.

Die Partnerschaft basiert auf gegenseitigem Vertrauen und bringt Nutzen für alle Seiten: betapharm profitiert von der sozialen Kompetenz, sowohl nach innen im Unternehmen als auch beim Markenauftritt nach außen. Der Bunte Kreis und das Institut profitieren von den Geldern, den logistischen Möglichkeiten und dem betriebswirtschaftlichen Know-how der betapharm. Nutznießer ist die gesamte Gesellschaft, da die Neuentwicklungen, Informationsdienste und wissenschaftlichen Erkenntnisse über Ärzte, Apotheker und andere Heilberufe jedem Patienten zugute kommen.

Quelle: Pressemeldung betapharm Arzneimittel GmbH

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