Selbstständige halten private Unfallversicherung für unverzichtbar

30.11.2009 | Hamburg
74 Prozent der Selbstständigen haben eine private Unfallversicherung abgeschlossen, um finanziell gut abgesichert zu sein. Eine klare Mehrheit der Selbstständigen (71 Prozent) ist an einer Unfallabsicherung interessiert, die zusätzliche Dienstleistungen anbietet und dadurch die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes erleichtert.

Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von deutschen Unternehmern, die Forsa im Auftrag der Hamburg-Mannheimer Sachversicherung durchgeführt hat.

"Selbstständige müssen ihre Risiken gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sorgfältig absichern. Ein unvorhergesehener Ausfall kann nicht nur zu erheblichen Einkommensverlusten führen, sondern zugleich die gesamte Existenz bedrohen", sagt Jürgen Engel, Vorstand der Hamburg-Mannheimer Sachversicherung, die zur ERGO Versicherungsgruppe gehört. "Auch wenn unsere Studie zeigt, dass ein großer Teil der Selbstständigen eine private Unfallversicherung abgeschlossen hat, so darf diese Zahl nicht darüber hinweg täuschen, dass rund ein Viertel noch ohne Schutz ist", so Engel weiter.

In Deutschland werden jährlich mehr als acht Millionen Menschen Opfer eines Unfalls. Schutz aus der Gesetzlichen Unfallversicherung genießen Selbstständige nur, wenn sie bei einer Berufsgenossenschaft versichert sind und es sich um einen Arbeits- oder Wegeunfall handelt. 70 Prozent aller Unfälle geschehen jedoch in der Freizeit, so dass für Selbstständige die private Absicherung unverzichtbar ist.

Dieser Tatsache sind sich Selbstständige und Freiberufler in Deutschland durchaus bewusst: 74 Prozent der Befragten haben eine private Unfallversicherung abgeschlossen, um sich vor den finanziellen Folgen eines Unfalls abzusichern. Bei Selbstständigen mit Familie sind es sogar 86 Prozent. Ein schwerer Unfall würde viele Selbstständige im geschäftlichen Bereich vor große Probleme stellen: 40 Prozent haben keinen Vertreter, der ihre Aufgaben im Falle eines unfallbedingten Ausfalls übernehmen könnte.

Für die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes werden zusätzliche Serviceleistungen, die den Verunfallten in seiner Mobilität unterstützen und ihm eine schnelle Rückkehr an seinen Arbeitsplatz ermöglichen, immer wichtiger (71 Prozent). "Um weiterhin selbstständig tätig zu sein und Einkommensverluste zu vermeiden, steht für Selbstständige die bestmögliche und schnelle Genesung im Vordergrund", sagt Jürgen Engel. Private Unfallversicherungen bieten umfangreiche Hilfeleistungen, so genannte Assistance-Leistungen, an: Dazu zählen persönliche Reha-Manager, ambulante und stationäre Rehabilitationsmaßnahmen, Haushaltshilfen, Fahrdienste zu medizinischen Behandlungen, Veranstaltungen, zu den Geschäftsräumen und geschäftlichen Terminen. Am attraktivsten für Selbstständige ist laut Umfrage die Unterstützung durch einen persönlichen Reha-Manager (47 Prozent) sowie die Kostenübernahme für einen behindertengerechten Dienstwagen (42 Prozent) und für entsprechende Umbauten in den Geschäftsräumen (36 Prozent). Eine klare Mehrheit der Selbstständigen (60 Prozent) würde es begrüßen, wenn Assistance-Leistungen über ihre private Unfallversicherung abgedeckt wären, und wären auch bereit, einen Aufpreis zu zahlen.

Quelle: Pressemeldung Hamburg-Mannheimer Versicherungs-AG

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