Bosch erweitert Gesundheitsmanagement
Mit dem neuen Konzept bündelt und vernetzt das Unternehmen seine Gesundheitsaktivitäten unter dem thematischen Dach "befit'. Beide Seiten profitieren: Beschäftigte durch mehr Fitness und Leistungsfähigkeit, Bosch durch stärkere Mitarbeiterbindung und besseres Risikomanagement beim demografischen Wandel.
Neue wissenschaftliche Erkenntnisse
Das Unternehmen greift dabei - zusätzlich zur bewährten Arbeit von Werkärzten, Arbeitsplatzgestaltern, Sozialberatern und Fitnessexperten - auf neue wissenschaftliche Erkenntnisse zurück. Die in Pilotprojekten unter anderem mit der Universität Heidelberg an den Standorten Ansbach, Karlsruhe und Reutlingen erhobenen Daten zeigen, wie eine gezielte und ganzheitliche Gesundheitsförderung am besten gelingen kann. Sechs betriebliche Handlungsfelder werden nun systematisch an den übrigen Standorten etabliert: Medizinische Vorsorge, körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, psychische Gesundheit, gesunde Ernährung, Arbeitsgestaltung und betriebliches Eingliederungsmanagement. Die Mitarbeiter in Deutschland profitieren dabei beruflich und privat von neuen betrieblichen Angeboten zur Erhaltung der Gesundheit.
Anstieg der Zivilisationskrankheiten
Neben einer Vielzahl von Sport- und Freizeitangeboten gibt es zum Beispiel im Fall von psychischen Belastungen spezielle Selbsttests zum Burnout-Syndrom. Die optimale Arbeitsplatzgestaltung wird durch den ErgoCheck geprüft: Nur wenn alle Punkte zur Zufriedenheit der Arbeitsgestalter ausfallen, gibt es die sogenannte "ErgoCheck-Plakette". Das Unternehmen bietet darüber hinaus besondere Menüs als tägliches Wahlangebot in den Kantinen an - richtiges Essen und Trinken erhalten und verbessern nicht nur die körperliche, sondern auch die geistige Leistungsfähigkeit.
Hinter der Neuordnung des Gesundheitsmanagements verbergen sich drei Trends: Erstens steigt der Anteil der älteren Bevölkerung in Deutschland - aufgrund der geringeren Geburtenrate und der höheren Lebenserwartung. Allein bei Bosch wird sich das Durchschnittsalter der Beschäftigten in den kommenden 20 Jahren von durchschnittlich 42 auf voraussichtlich 49 Jahre erhöhen. Zweitens nehmen die Anforderungen an geistige Flexibilität im modernen Arbeitsumfeld zu, und drittens steigt - nicht nur bei Älteren - der Anteil der sogenannten Zivilisationskrankheiten wie etwa Übergewicht, Bluthochdruck oder Herz- und Gefäßkrankheiten. Hiergegen hilft rechtzeitige Prävention am meisten. Diese Rahmenbedingungen erfordern ein einheitliches, standortübergreifendes Vorgehen, das Bosch nun startet.
Quelle: Pressemeldung Robert Bosch GmbH
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