Auch zweite Staffel von DFG Science TV erfolgreich

12.10.2009 | Bonn
Nutzerkreis erheblich erweitert - Einsatz im Unterricht

Das Internetfernsehen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ist auch in der zweiten Staffel ein voller Erfolg. Mit dem Videoportal www.dfg-science-tv.de erreicht die DFG kontinuierlich eine breite und zunehmend jüngere Nutzerschaft. Bei DFG Science TV werden herausragende DFG-geförderte Projekte über einen Zeitraum von zehn bis zwölf Wochen in dreiminütigen Kurzfilmen im Internet vorgestellt. Nachdem rund zwei Drittel der Videotagebücher online sind, zieht die DFG eine positive Zwischenbilanz: Über die Sommermonate konnte das Portal monatlich gut 10 000 unterschiedliche Nutzer verzeichnen, die rund 170 000 Seiten angesehen haben. Dazu kommen die Internetsurfer, die auf sozialen Netzwerken wie Facebook, Youtube und Twitter oder Partnerseiten von DFG Science TV die Serien verfolgen und auch kommentieren.

"Diese Zahlen zeigen uns, dass wir mit unserem Projekt auf dem richtigen Weg sind, um gerade junge Menschen für die Wissenschaft zu interessieren. Denn das Internet ist zum wichtigsten Medium für Jugendliche geworden, und genau da holen wir sie mit unserem Angebot ab", so DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner.

"Derzeit richten wir unser Augenmerk besonders auf die Schulen. Da die insgesamt mehr als 100 Filme zum Download bereitstehen, bietet sich der gezielte Einsatz im Unterricht geradezu an, und die Vielfalt der Themen ermöglicht eine breite Auswahl für verschiedene Unterrichtsfächer", ergänzt Dr. Eva-Maria Streier, DFG-Pressesprecherin und Projektleiterin von DFG Science TV. Die Forschungsprojekte der zweiten Staffel reichen von der Ökologie- und Klimaforschung, der Verhaltensbiologie und Archäologie bis zur Untersuchung von Gravitationswellen in der Physik. Selbst vermeintlich "trockene" mathematische Fragestellungen präsentieren die Forschenden in den Kurzfilmen unterhaltsam und informativ.

Die Filme, die in Deutsch und Englisch produziert werden, illustrieren aktuelle Forschungsarbeit aus den verschiedenen Disziplinen. Darüber hinaus bietet Hintergrundmaterial einen vertiefenden Einblick in die Werdegänge und in die tägliche Arbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Das Material für die Filme wird von den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern selbst gedreht. Eine professionelle Produktionsfirma verdichtet das Rohmaterial "aus erster Hand" nach einem vorher festgelegten Drehbuch zu dreiminütigen Kurzfilmen. Die Forscherinnen und Forscher selbst erhalten mit den Internetfilmen ein modernes Kommunikationsinstrument, um ihre wissenschaftliche Arbeit national und international anschaulich zu präsentieren.

Das in Deutschland bislang einmalige Konzept der "Forschungs-Filmtagebücher" wurde gemeinsam mit den Filmproduzenten Gisela Graichen und Peter Prestel entwickelt. In der zweiten Staffel wurde das Konzept weiter ausgebaut und an die Bedürfnisse der jugendlichen Nutzer angepasst. Bis Mitte November werden weiterhin täglich neue Kurzfilme ins Netz gestellt. SMS-Service, Newsletter und RSS-Feed informieren über neue Veröffentlichungen, und ein mobiler Zugang liefert DFG Science TV "für unterwegs". Dabei setzt die Seite auch auf die Verbreitung über andere Portale und soziale Netzwerke. Kooperationen, beispielsweise mit dem Internetportal des Auswärtigen Amtes "Young Germany" oder dem Karriereportal der Wochenzeitung "DIE ZEIT", sowie fast 1000 Verlinkungen auf andere Internetseiten erweitern kontinuierlich die Nutzergemeinde des Portals. Auch der Kurznachrichtendienst Twitter informiert über Neuigkeiten.

Im Mai dieses Jahres wurde das Portal für die erste Filmstaffel mit dem intermedia-globe in Gold ausgezeichnet und auf dem World Media Festival in Hamburg in der Kategorie WebTV/Information für herausragende Medienkommunikation prämiert.

Quelle: Pressemeldung Deutsche Forschungsgemeinschaft e.V.

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