Allianz für Paralympische Spiele
Über 4000 behinderte Athleten aus 150 Nationen kämpfen vom 6. bis zum 17. September 2008 bei den paralympischen Spielen in Peking um Gold, Silber und Bronze. Die Teilnehmer des deutschen Top Teams konnten sich diesmal intensiver auf die Wettkämpfe vorbereiten.
Die Förderung der Allianz und der Deutschen Telekom ermöglichte es den behinderten Spitzensportlern, sich im Vorfeld der Paralympischen Spiele zu 50 Prozent von ihrer Arbeit freistellen zu lassen, um ausreichend Zeit für ihr Training zur Verfügung zu haben. "Damit konnten wir dazu beitragen, ein neues Fördermodell im Behindertensport zu etablieren", erklärt Dr. Gerhard Rupprecht, Vorstandsvorsitzender der Allianz Deutschland AG.
Bessere Trainingsvoraussetzungen geschaffen
Der vorbildlichen Leistungsbereitschaft der paralympischen Athleten mit besseren Trainingsvoraussetzungen gerecht zu werden, ist Kern eines Programms, das 2006 vom Deutschen Behindertensportbund (DBS) gemeinsam mit der Allianz und der Deutschen Telekom gestartet wurde.
Bisher mussten viele Athleten nicht nur einen aufwändigen Alltag bewältigen, sondern ihren trainingsintensiven Sport auch mit einer vollen beruflichen Tätigkeit vereinbaren. Für die Freistellung ihrer Mitarbeiter erhielten die Arbeitgeber eine finanzielle Kompensation aus dem Förderprogramm.
Medaillenchancen für Kirsten Bruhn
Insgesamt fördert das Programm seit zwei Jahren auf diese Weise 54 Sportler, darunter auch die Paralympics-Siegerin und Weltmeisterin Kirsten Bruhn, die sich in Peking in fünf Schwimmdisziplinen Medaillenchancen ausrechnen darf.
"Für mich persönlich bedeutet die Förderung, dass ich nur einen halben Tag arbeite und den Rest der Zeit für das Training zur Verfügung habe. Das ist eine phantastische Unterstützung, die man mit Geld gar nicht aufwiegen kann und dafür bin ich sehr, sehr dankbar", freut sich die paralympische Spitzensportlerin.
Rollstuhl-Sprinter bei den Paralympischen Spielen in Athen, 2004
Größtes Sportereignis nach den Olympischen Spielen
Vor allem die außergewöhnlichen Leistungen der Sportler haben in den vergangenen Jahren dafür gesorgt, dass die Paralympischen Spiele immer mehr öffentliches Interesse finden und inzwischen das größte Sportereignis nach den Olympischen Spielen sind.
Bundespräsident Horst Köhler hatte die Allianz mit dem DBS und dem International Paralympic Committee (IPC) bei den Paralympischen Winterspielen 2006 in Turin zusammengeführt und damit die Grundlage für das Engagement geschaffen.
Gemeinsam mit dem IPC verfolgen die Partner das Ziel, auf internationaler Ebene die Integration von Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft zu fördern - durch die Vorbilder aus dem paralympischen Sport und basierend auf den Zielen der paralympischen Bewegung, Leistung und Gleichheit zu fördern, Barrieren abzubauen und sich vorurteilsfrei zu begegnen.
Gesellschaftsübergreifende Werte
"Die vorbildliche Einstellung der Athleten und die gesellschaftsübergreifenden Werte der paralympischen Bewegung verdienen mehr Aufmerksamkeit", sagt Allianz Vorstand Rupprecht. "Hier geht es um Leistung, gegenseitigen Respekt und vertrauenswürdige Partnerschaft - von diesen Sportlern können wir alle etwas lernen."
Für die Allianz geht es bei ihrem Engagement auch darum, die Wünsche von Kunden mit Behinderung besser zu bedienen und mehr zu tun, als Unfallfolgen ausschließlich finanziell auszugleichen. "Im Rahmen unseres Rehabilitationsmanagements helfen wir bereits heute Unfallopfern dabei, in ein selbständiges Leben trotz Behinderung zurück zu finden. Diese Assistance-Leistungen sind ein wichtiger Bestandteil unseres Geschäfts", so Rupprecht.
Quelle: Pressemeldung Allianz SE
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