8:0 für Entwicklung

20.10.2009 | Bonn
Schafft es die Menschheit, die acht UN-Millenniumziele zu verwirklichen? Darüber informiert die UN-Stadt Bonn am 24. Oktober zum "Tag der Vereinten Nationen". UN-Sekretariate, Ministerien und Organisationen zeigen auf dem Marktplatz, wie sie Hand in Hand für eine nachhaltige Zukunft sorgen. In diesem Jahr steht das achte Millenniumentwicklungsziel im Mittelpunkt: "Aufbau einer weltweiten Entwicklungspartnerschaft".

Die Deutsche UNESCO-Kommission informiert auf dem Bonner Bürgerfest über ihren neuen Freiwilligendienst "kulturweit". Seit Februar können junge Menschen aus Deutschland einen internationalen Freiwilligendienst bei Partnerorganisationen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik leisten. Sie engagieren sich für 6 oder 12 Monate in Entwicklungsländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas, Mittel- und Südosteuropas.

Der Bonner Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch eröffnet das Bürgerfest zum "Tag der Vereinten Nationen" am 24. Oktober um 12 Uhr auf dem Marktplatz. Highlights des Bühnenprogramms sind die brasilianische Musikband "Só Sucesso", die deutsch-afrikanische Trommelgruppe "Michel & Friends", die Maus-Show vom WDR und die Rockband "Pelemele".

Am Vorabend, dem 23. Oktober, findet um 18 Uhr in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland das zehnte Bonner UN-Gespräch statt. Zu Gast ist Prof. Mojib Latif vom Leibniz Institut für Meereswissenschaften an der Universität Kiel. Er hält den Vortrag "Herausforderung Klimawandel - Was wir jetzt tun müssen". Das UN-Gespräch ist seit 2000 der Auftakt zum "Tag der Vereinten Nationen" in Bonn.

Die Vereinten Nationen verabschiedeten im Jahr 2000 die UN-Millenniumerklärung. 189 Staaten - darunter auch Deutschland - versprachen, bis 2015 acht Millenniumziele umzusetzen: Kampf gegen Armut, Schuldbildung für alle Kinder, Gleichstellung der Geschlechter, Verringerung der Kindersterblichkeit, Gesundheit der Mütter, Kampf gegen AIDS, Schutz der Umwelt, weltweite Entwicklungspartnerschaft. Die acht Millenniumziele sollen die Kluft zwischen armen und reichen Ländern verringern.

Quelle: Pressemeldung Deutsche UNESCO-Kommission e.V.

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