10 Jahre das Innovationsnetzwerk erfolgreich geführt
Nach zehn Jahren hat Professor Dr. Marbod Muff, Mitglied der Unternehmensleitung von Boehringer Ingelheim, den Vorsitz der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) abgegeben. Zu seinem Nachfolger wählte der ZIRP-Vorstand einstimmig Dr. Harald Schwager, Mitglied des Vorstandes der BASF SE.
Ministerpräsident Kurt Beck, stellvertretender Vorsitzender des größten rheinland-pfälzischen Innovationsnetzwerkes, dankte Marbod Muff, der im November 1998 dem heutigen BASF-Aufsichtsratsvorsitzenden Professor Dr. Jürgen Strube als ZIRP-Vorsitzender nachgefolgt war, für sein langjähriges Engagement: "Marbod Muff hat die ZIRP 14 Jahre als Vorstandmitglied, davon zehn Jahre als Vorsitzender, geführt. Das war eine gute Zeit für die ZIRP, in der sie sich einen hervorragenden Ruf und einen festen Platz in Rheinland-Pfalz erarbeitet hat. Das Vertrauen, das die ZIRP in Rheinland-Pfalz genießt, hat sie zu einem erheblichen Teil der Person und der Arbeit von Marbod Muff zu verdanken."
Beck verwies darauf, dass Muff die ZIRP mit großem persönlichem Engagement geleitet habe. Seine stete Gesprächsbereitschaft, seine Fähigkeit, sich mit den Meinungen Anderer offen auseinanderzusetzen, aber auch sein Wille, als richtig erkannte Dinge konsequent umzusetzen, hätten ihn zu einem idealen Vorsitzenden des rheinland-pfälzischen Innovationsnetzwerkes mit seinen rund 70 Unternehmen, Institutionen und Verbänden als Mitgliedern gemacht. Der scheidende ZIRP-Vorsitzende habe es verstanden, die Kernfelder der ZIRP, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Politik, zusammenzuführen. Marbod Muff habe dabei stets das menschliche Miteinander mit einer fachlichen Integration verbunden. "Durch diese Arbeit hat die ZIRP eine Bedeutung erlangt, die über Rheinland-Pfalz hinaus wirkt und ein bundesweites Vorbild ist", so Beck.
Marbod Muff dankte den Mitgliedern, dem Vorstand und den Mitarbeitern der ZIRP für die langjährige engagierte Unterstützung, die er in seiner Arbeit erfahren habe: "Wir konnten in den letzten zehn Jahren nachhaltige Beiträge zum Strukturwandel in Rheinland-Pfalz liefern, sei es durch konkrete Hilfen, sei es durch Denkanstöße und Initiativen." In besonderer Weise sei diese Funktion mit der Arbeit der ZIRP zur Bewältigung des Demographischen Wandels und seiner Folgen für Rheinland-Pfalz deutlich geworden. Hier habe die ZIRP Pionierarbeit geleistet: "Unsere Arbeit hat gezeigt, dass es auch in einer alternden und schrumpfenden Gesellschaft hervorragende Zukunftsperspektiven gibt, wenn Gesellschaft und Wirtschaft sich des Wandels bewusst sind und sich auf neue Gegebenheiten einstellen."
Der scheidende ZIRP-Vorsitzende verwies darauf, dass die ZIRP sich stets innovativen und unbürokratischen Lösungen verpflichtet fühlte: "Lernbereitschaft, Flexibilität und Effizienz haben unsere inhaltlichen Vorschläge für Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Das hat das Land voran gebracht."
Ministerpräsident Beck dankte Muff für das hohe persönliche Engagement in den Gremien der ZIRP und darüber hinaus, das mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes Erster Klasse und des Landesverdienstordens gewürdigt worden sei: "Marbod Muff hat sich um Rheinland-Pfalz verdient gemacht." Muff sei ein Mann der Wirtschaft. Aber eben nicht nur das: "Er beschränkt sich nicht auf Fragen des wirtschaftlichen und unternehmerischen Handelns. So wie er im Unternehmen stets den Menschen, den Mitarbeiter, als Kernpunkt gesehen hat, so hat er auch stets verstanden, wirtschaftliche Fragestellungen mit dem zu verbinden, was für unsere Gesellschaft insgesamt notwendig und vernünftig ist. Das hat die ZIRP geprägt."
Der neu gewählte ZIRP-Vorstandsvorsitzende Dr. Harald Schwager kündigte an, die ZIRP weiter im kritischen Dialog von Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Politik führen zu wollen: "Die ZIRP wird den Weg weitergehen, den sie nun schon seit sechzehn Jahren geht: Die Auseinandersetzung mit Zukunftsfragen für unser Land, die Begleitung von Wissenschaft, Bildung und Innovation, die Unterstützung von wirtschaftlichen Branchen und Regionen des Landes und die Förderung der Kultur bleiben unsere Themen. Rheinland-Pfalz braucht auch künftig einen stetigen und offenen Dialog."
Schwager empfiehlt, sich in der Zukunftsinitiative zu engagieren: "Die ZIRP ist eine Initiative auf freiwilliger Basis. Wer in ihr mitarbeitet, tut das aus Verantwortungsgefühl für seinen Arbeitsbereich und die Gesellschaft als Ganzes. Dieses Engagement für die Zukunft unseres Landes ist unverzichtbar."
Quelle: Pressemeldung Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) e.V.
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